Phillip Hemetsberger in Klasse "Einsteiger" (Allererstes Rennen)
Nico Hemetsberger in Klasse "Hobby"
Marco Schlager in Klasse "Einsteiger"
Bemerkungen / Bericht:
Der Auftakt zum neuen Bayerncupjahr fand dieses Jahr wieder in Piding statt. Über die Halle, die Strecke und vor allem die ausgezeichnete Verpflegung braucht man keine weiteren Worte verlieren.
Was aufgefallen ist, dass doch einige Fahrer einen Klassenwechsel durchegführt haben, so fahren z.B. die beiden Frauenschuh-Brüder heuer TW Modified, genauso wie Kleiner Stefan, Perfler Klaus, Birnleitner Franz, Escher Sigi und und und. Insgesamt waren 14 in TW-Mod, 19 in TW Sport, 20 in Hobby, 9 in Pro10 und 6 Einsteiger am Start. Außer Furtner Richard, Niki und Marcus gab es keine Doppelstarter.
Auch das Team des RC-Salzkammergut's war mit insgesamt 5 Fahrern am Start.
Klasse Einsteiger:
Bei den Einsteigern gingen Marco Schlager und Phillip Hemetsberger an den Start. Für Phillip war es das erste Rennen. Marco fuhr stark und konnte am Ende Platz 4 belegen, Phillip belegte Platz 6. Beide Fahrer konnten sich bei den Läufen fast immer steigern, auch wenn Phillip speziell im letzten Finale die Konzentration schwer viel.
Klasse Hobby:
Nico Hemetsberger wechselte auf Grund der hevorragenden Ergebnisse des letzten Jahres in die Klasse Hobby. Mit dem dort eingesetzten 16T-Carson-Set ist die Geschwindigkeit doch deutlich höher als mit dem CE4-Motor in der Einsteigerklasse, trotzdem schug sich Nico mehr als beachtlich. Platz 18 von 20.
Für Niki und Marcus waren die Ansprüche etwas höher angesiedelt. Die große Ungewissheit, ob wir das 16T-Set richtig übersetzt haben bzw. wie schnell die anderen Fahrer damit unterwegs sind, beschäftigte uns einige Tage vor dem Rennen. Da wir aber bereits beim Tamiyacup damit sehr erfolgreich unterwegs waren, waren wir recht zuversichtlich. Zurecht wie sich herausstellte. Dieses Carson-Set ist sein Geld absolut wert, die besten Fahrer konnten damit praktisch mit den Topleuten in TW-Mod und TW-Sport fahren (Rundenzeiten bei ca. 11,5 Sekunden). Daran erkennt man schon, dass das eigentliche Ziel, die Klasse deutlich langsamer als die Modified-Klasse zu machen, leider nicht erreicht wurde. Trotzdem ist das Antriebsset sehr angenehm zu fahren und schonend zum Material. Nach den Vorläufen stand Marcus auf der Pole, Niki sicherte sich Startposition 6. Irgendwas lief beim 1. Finale von Marcus nicht so wie gewohnt. Der Topspeed fehlte und auch das Heck war sehr lose. Bei Niki ging zuerst gar nichts und er mußte mit Verspätung ins Finale starten, da sein Motor streikte. Sollte das alte Piding-Pech erneut zuschlagen? Marcus belegte im 1. Finale Platz 4 mit nur 1,8 Sekunden Rückstand auf Platz 1. Niki konnte sich nicht verbessern -> Platz 8.
Das 2. Finale lief zu Beginn wesentlich besser für uns beide. Marcus konnte sich von Anfang an vom Feld absetzen und fuhr einen ungefährdeten Laufsieg mit fast einer Runde Vorsprung ein. Niki hatte das Problem mit dem Motor gelöst und konnte gut mithalten, doch dann . . .
Das 3. Finale konnte sich ebenfalls Marcus sichern und fixierte somit den 1. Sieg für das Team RC-Salzkammergut. Bei Niki hielt diesmal alles und er konnte zumindest dieses Finale auf Platz 5 mit 35 Runden beenden.
Klasse PRO10/F1:
Nachdem bereits im letzten Jahr Maxi Vief uns mehr als auf den Pelz gerückt ist, wussten wir, was uns blüht. Das Team Vief war wieder mal bestens aufgestellt und arbeitete perfekt zusammen. Nach den Vorläufen konnte sich Maxi die Pole vor Marcus, Richard Furtner (1:12) und Niki sichern. Der Rest hatte doch schon relativ viel Abstand zu den Top4.
Im 1. Finale lieferten sich Maxi und Marcus einen echt beeindruckenden Kampf, den Maxi nach 5 Minuten mit einem Vorsprung von 0,3 Sekunden für sich entscheiden konnte. Niki belegte Rang 4, ganz knapp hinter Furti, der aber nach den Finalis wie vereinbart aus der Wertung genommen wird.
Das 2. Finale verlief ähnlich spannend bis bei Max Vief sich ein Vorderrad verabschiedete (ohne Einschlag). Somit konnte Marcus einen sicheren Laufsieg einfahren. Niki belegte Platz 2 ca. 2 Sekunden vor Furti.
Für das 3. Finale wurden bei Marcus sauber geschliffen Vorderreifen an seinem breiten CRC GenX10 monitert und siehe da, das Ding geht damit richtig ums Eck. Auch die etwas kürzere Übersetzung half schnell an Maxi vorbeigehen zu können und sich den Tagessieg zu sichern. Mit einer Rundenzeit von 10,184 markierte Marcus auch die schnellste Runde dieses Rennwochenendes. Maxi wurde 2. vor Furti und Niki. Mit seinem 2. Platz aus Finale 2 konnte er sich an Furti vorbeischieben und den 3. Endrang für sich verbuchen. Ein versöhnlicher Abschluss für Niki, wenn man das Pech der letzten Jahre betrachtet.
Was uns gefallen hat:
Zeitplan
Atmosphäre und Flexibilität (1:12 in Pro10, 17,5T ohne PP in Hobby) => man kann über alles reden...
Reiser - Buffett
1. Pokal für NIKI in Piding (auch wenn das Wochenende denkbar schlecht für ihn mit einer zu Hause vergessenen Fernsteuerung begonnen hat) - Gratulation!
Was uns nicht gefallen hat:
kein eingeteilter, permanenter Rennleiter, was doch in dem ein oder anderen Finaldurchgang zu "Diskussionen" am Fahrerstand geführt hat
kein Carson - Ersatzset vor Ort erhältlich
keine automatische Durchsage der Platzierungen, was zusammen mit dem fehlenden Rennleiter tlw. ein Problem darstellt, weil man nicht immer weiss, wer gerade vor bzw. hinter einem platziert ist bzw. sich der ein oder andere nicht so ohne weiters überrunden lassen will.